DPF sauber gereinigt
LIFETIME PRÜFSTAND · DIESELPARTIKELFILTER
DPF-Regeneration auch bei Kurzstrecke

Der Dieselpartikelfilter braucht rund 600 °C, um Ruß zu verbrennen. Im Stadtverkehr erreicht er das selten. Hier sehen Sie, wie der katalytische Wirkstoff in AGR & DPF CLEAN Pro-Line diese Schwelle senkt und welche Testergebnisse dahinterstehen.

Auf einen Blick

DAS PROBLEM
Warum sich der Dieselpartikelfilter bei Kurzstrecke zusetzt

Der Dieselpartikelfilter (DPF) fängt den Ruß aus dem Abgas auf. Damit er nicht verstopft, muss er sich regelmäßig freibrennen. Bei dieser Regeneration wird der Ruß bei Abgastemperaturen von rund 600 °C verbrannt. Diese Temperatur erreicht der Filter nur unter Last über längere Strecken.

Auf Strecken unter 20 Kilometern, im Stop-and-Go oder im Pendelverkehr startet die Regeneration oft gar nicht oder bricht vorzeitig ab. Der Ruß sammelt sich an, bis die DPF-Warnleuchte aufleuchtet.

DAS WIRKPRINZIP
Kurze Hitze genügt: Der Abbrand läuft weiter

Der Wirkstoff verbrennt zusammen mit dem Dieselkraftstoff. Dabei lagern sich feinste Katalysator-Teilchen in die entstehenden Rußpartikel ein. Im Dieselpartikelfilter senken sie die Temperatur, bei der dieser Ruß abbrennt: je nach Fahrzeug auf etwa 230 bis 420 °C statt rund 600 °C.

Der entscheidende Unterschied

Ist der Abbrand einmal gestartet, läuft er weiter, auch wenn die Abgastemperatur wieder sinkt. Eine kurze Temperaturspitze genügt, etwa beim Beschleunigen. Ohne den Wirkstoff braucht der Filter dagegen über längere Zeit hohe Temperaturen; sinken sie, bricht die Regeneration ab.

Schematische Darstellung des Wirkprinzips

DER PRAXISBELEG
Erprobt im Stadtverkehr

In einem Langzeitversuch im innerstädtischen Taxibetrieb lag die Abgastemperatur vor dem Filter 60 % der Betriebszeit unter 200 °C und 85 % unter 300 °C. Der Filter regenerierte trotzdem: Eine kurze Temperaturspitze genügte, um den Abbrand zu starten, und er lief auch bei sinkender Temperatur bis zum vollständigen Abbrand weiter.

Verträglichkeit und Rückstand im Filter

OFFEN GESAGT
Was ein Additiv kann und was nicht

Der Wirkstoff wirkt gegen Ruß, nicht gegen Asche. Asche entsteht aus Motoröl-Rückständen und lässt sich nicht verbrennen. Ist der Filter damit gesättigt, hilft nur eine professionelle Ofenreinigung oder ein Austausch.

Die sinnvolle Reihenfolge bei DPF-Problemen:

1. Fehlerspeicher auslesen lassen
2. AGR & DPF CLEAN Pro-Line über den Tank anwenden, bei ersten Symptomen ebenso wie bei leuchtender DPF-Warnleuchte
3. Keine Besserung: Werkstatt-Reinigung des Filters mit Ausbau
4. Erst dann: Austausch des Filters

Hinweis zur Datenlage: Die Messwerte stammen aus Labor- und Langzeitversuchen zur Wirkstoffklasse, bei denen der Wirkstoff dauerhaft zugegeben wurde.

FAQ

Häufige Fragen zur DPF-Regeneration

Bleibt nach der DPF-Regeneration Asche im Filter zurück?

Ja, in geringer Menge. Der katalytische Wirkstoff arbeitet nach dem Prinzip werksseitiger Additivsysteme für Dieselpartikelfilter: Nach dem Abbrand verbleibt der Katalysator als feiner mineralischer Rückstand im Filter. In einem 90.000-km-Dauertest mit Zugabe bei jeder Tankfüllung stieg der Abgasgegendruck dabei nicht nennenswert an. Eine einzelne Anwendung bringt nur einen Bruchteil dieser Menge ein. Die übrigen Komponenten verbrennen aschefrei.


Für welche Partikelfilter ist AGR & DPF CLEAN Pro-Line geeignet?

Der katalytische Wirkstoff ist mit allen gängigen Filtermaterialien verträglich: Cordierit, Siliziumkarbid, Keramikfaser und Sintermetall. Er ist für werksseitig verbaute ebenso wie für nachgerüstete Dieselpartikelfilter ausgelegt.


Wie wende ich AGR & DPF CLEAN Pro-Line an?

Eine Dose (400 ml) bei niedrigem Tankstand in den Dieseltank geben und bis zu 80 Liter Diesel nachtanken. Das Additiv verteilt sich beim Tanken von selbst. Wiederholen Sie die Anwendung alle 5.000 km, mindestens einmal jährlich. Das Additiv gehört ausschließlich in den Dieseltank, nie in den AdBlue-Tank.


Warum nennen Sie keine Wirkstoff-Namen?

Wirkstoff-Handelsnamen, Lieferantenangaben und exakte Mischungsverhältnisse sind Teil der Rezeptur. Veröffentlicht werden das Wirkprinzip, die Test-Verfahren und die Ergebnisse.