LSPI – Das Turbomotor-Problem

LSPI – Das Turbomotor-Problem

LSPI steht für low speed pre ignition und bezeichnet ein Problem, das bei kleinen Ottomotoren mit Direkteinspritzung auftritt. Durch den Aufbau der Benzinmotoren sollen die Emissionsgrenzwerte der EU eingehalten werden können und gleichzeitig viel Leistung ermöglicht werden. Doch die sogenannte Vorentflammung begrenzt diese Möglichkeit. Durch LSPI können schwere Motorschäden auftreten, die im schlimmsten Fall zu einem Totalausfall führen. Das Phänomen tritt vor allem durch Ablagerungen und Rußpartikel im Brennraum und im Zylinder auf.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie LSPI entsteht, welche Konsequenzen es haben kann und wie Sie der Vorentflammung vorbeugen können. 

LSPI steht für low speed pre ignition und bezeichnet ein Problem, das bei kleinen Ottomotoren mit Direkteinspritzung auftritt. Durch den Aufbau der Benzinmotoren sollen die Emissionsgrenzwerte der EU eingehalten werden können und gleichzeitig viel Leistung ermöglicht werden. Doch die sogenannte Vorentflammung begrenzt diese Möglichkeit. Durch LSPI können schwere Motorschäden auftreten, die im schlimmsten Fall zu einem Totalausfall führen. Das Phänomen tritt vor allem durch Ablagerungen und Rußpartikel im Brennraum und im Zylinder auf.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie LSPI entsteht, welche Konsequenzen es haben kann und wie Sie der Vorentflammung vorbeugen können. 

Inhalt 

LSPI bei Downsizing-Motoren

Motoröl als Grund für die Vorentflammung

Folgen von LSPI

Vorentflammung vorbeugen

Geschützter Motor dank hochwertigen Additiven

Additive von Lifetime Technologies

LSPI bei Downsizing-Motoren

Low speed pre ignition bezeichnet ein vorzeitiges Zünden, das vor allem bei niedrigen Drehzahlen und einem kalten Benzinmotor auftritt. Insbesondere wenn eine hohe Last auf den Motor ausgeübt wird, beispielsweise bei einer Steigung, steigt die Gefahr für das LSPI-Phänomen. 

Bei Downsizing-Motoren ragen die Einspritzdüsen direkt in den Brennraum hinein, was bedeutet, das sie hohen Temperaturen und starkem Druck ausgeliefert sind. Da der Weg von der Düse bis in den Zylinder nur sehr gering ist, hat das Benzin wenig Zeit zu vergasen und sich mit dem Sauerstoff zu mischen. Dadurch wird der Kraftstoff nicht so effizient, wie möglich, verbrannt und unverbrannte Kraftstofftröpfchen bleiben übrig.

Dieser unverbrannte Kraftstoff lagert sich zusammen mit Rußpartikeln und Verbrennungsrückständen an den Düsenaustrittsöffnungen und dem restlichen Brennraum ab. Aus diesem Grund kann das Benzin nicht mehr so fein zerstäubt werden und vermischt sich schlechter mit der zur Verbrennung benötigten Luft, was zur Verringerung der Leistung und zu einem erhöhten Benzinverbrauch führt. Zusätzlich verschlechtern sich die Abgaswerte des Wagens. 

Die Ablagerungen können zudem bei hohen Temperaturen anfangen zu glühen, was den Kraftstoff dazu bringt, sich bereits ohne den Zündfunken der Zündkerze zu entzünden. Während sich der Brennraum noch verkleinert, entzündet sich der Kraftstoff bereits, was zu Explosionen im Motor führen kann, die durch Ruckeln des Motors erkennbar sind. 

Motoröl als Grund für die Vorentflammung

Bei den kleinen Turbo-Ottomotoren wird meist ein sehr dünnflüssiges Motoröl eingesetzt, um die Reibung im Motor besonders gering zu halten und damit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Dieses Öl kann sich aufgrund seiner geringen Viskosität im gesamten Zylinder absetzen. Der Ölfilm bildet für nicht verbrannte Kraftstoffrückstände eine ideale Haltefläche, wodurch Ablagerungen begünstigt werden. 

Es bildet sich ein leicht brennbares Gemisch aus dem Öl und dem Kraftstoff, das sich vor der Zündung entzündet. Die Zündung findet meist noch im Verdichtungstakt statt, wodurch ein besonders hoher Druck im Motor entsteht. Zum Teil überschreitet dieser sogar den zulässigen Höchstdruck.

Folgen von LSPI

Die Vorentflammung kann zunächst unbemerkt bleiben, da sie unregelmäßig auftritt und nicht immer zu hören ist. Außerdem kann sie mit einem Motor-Klopfen verwechselt werden. Dieses entsteht aber eher bei hohen Drehzahlen und wenn der Kolben den Brennraum wieder vergrößert. 

Bei einer LSPI ist auch der Schaden meist plötzlicher und größer, da durch die Explosion mehrere Teile im Benzinmotor zerstört werden können. Mögliche Schäden sind beispielsweise:

  • gerissene Kolbenringe
  • Beschädigungen am Turbolader
  • verbogene Pleuel
  • zerstörte Lagerschalen
  • kaputte Zylinderkopfdichtungen

Die Beschädigungen durch eine Frühzündung variieren in Schwere und eventueller Reparierbarkeit. Nach einigen Explosionen kann ein kapitaler Motorschaden bei Motoren mit Direkteinspritzung entstehen, der schwierig bis gar nicht behoben werden kann. 

Vorentflammung vorbeugen

Die möglichen gravierenden Auswirkungen einer zu frühen Entzündung sprechen dafür, die ungewollten Explosionen so gut wie möglich zu verhindern. Dafür gibt es einige Strategien, die das Phänomen abschwächen oder sogar ganz abwenden können: 

  • Vermeiden Sie eine hohe Belastung des Autos bei kaltem Motor
  • Zusätzlich sollten Sie, solange der Motor noch kalt ist, untertouriges Fahren mit hoher Last vermeiden.
  • Ein sauberes und frisches Motoröl kann die Ablagerungen im Zylinder und im Brennraum reduzieren. Aus diesem Grund sollte das Öl regelmäßig gewechselt werden, das trifft vor allem auf Kurzstrecken-Fahrzeuge zu. 
  • Öle, die den Spezifikationen der SN Plus API Norm entsprechen, sollen der LSPI vorbeugen können.
  • Die Verwendung von speziellen Additiven kann durch deren Reinigungswirkung zu einer verbesserten Motorleistung und der Vermeidung von entzündlichen Ablagerungen beitragen.

Mit diesen Methoden können Sie die Gefahr für LSPI bei Ihrem Turbomotor mit Direkteinspritzung reduzieren und die Schäden für den Motor verringern. 

Geschützter Motor dank hochwertigen Additiven

Zusätze zum Kraftstoff oder Motoröl sorgen mit Ihrer komplexen Formel für eine Reinigung des gesamten Motorraums. Bestehende Verunreinigungen werden dabei Stück für Stück abgetragen und können so keine frühzeitige Entzündung mehr verursachen. Zusätzlich wird verhindert, dass neue Verschmutzungen entstehen. Die Einspritzdüsen, der Kolben und die restlichen Motorteile bleiben also sauber. 

Außerdem sorgt ein Kraftstoffadditiv dafür, dass das Benzin effizienter verbrannt wird. Es bleiben also weniger Rückstände und die Rußbildung wird reduziert. Dank dieser Wirkweise schützen Sie den Motor Ihres Autos vor Frühzündungen und sorgen für eine verlängerte Lebensdauer ohne kostenintensive Reparaturen. Lesen Sie hier mehr über die Funktionsweise und Vorteile von Kraftstoffadditiven. 

Additive von Lifetime Technologies

In unserem Online-Shop finden Sie viele hochwertige Produkte, mit denen Sie die Frühzündung verhindern und gleichzeitig die Lebensdauer Ihres Otto- oder Dieselmotors verlängern können. Der mit unseren Kraftstoffadditiven gemischte Treibstoff entspricht den Spezifikationen der DIN EN 590 Kraftstoffnorm für Diesel und der DIN EN 228 für Benzin. Er kann also problemlos eingesetzt werden. Mit den Motoröl-Zusätzen und Kraftstoffadditiven senken Sie das Risiko für LSPI und schützen sich vor teuren Werkstattbesuchen.